Wer wünscht es sich nicht? Das entspannte Zusammenleben mit dem eigenen Hund, mit vielen gemeinsamen Aktivitäten und Freude am Miteinander?
Doch oftmals hakt es an der ein oder anderen Stelle dann doch und plötzlich heißt es Management: man fängt an, den Alltag umzustricken, entwickelt Strategien, um problematische Situationen zu meiden und die Beziehung zum Hund verändert sich. Meist liegen diesen Problemen einfache Missverständnisse zwischen Zwei- und Vierbeinern zu Grunde. Wer ist wofür zuständig? Werden Signale wahrgenommen und richtig gedeutet? War die Erklärung eindeutig genug?
Kein Hund möchte die Weltherrschaft erringen und genauso wenig brauchen sie ein “Alpha-Tier”, welches ihnen Armee-ähnlich strikte Anweisungen zu brüllt.
Doch genauso wenig können sie im luftleeren Raum hängen und nur von Liebe leben, denn unsere Welt ist nunmal eine Menschenwelt – in dieser können sie sich nicht ganz allein zurechtfinden. Es braucht unsere Hilfestellung, wir müssen Orientierung bieten und verständliche Regeln aufstellen. Doch während Hunde wahre Meister darin sind, uns zu lesen, verstehen wir noch heute viele ihrer Signale komplett falsch oder nehmen sie schlicht nicht wahr.

Das ist genau der Punkt wo ich ansetze: ich schaue mir die Beziehung zwischen Mensch und Hund an und schaue, wo Missverständnisse in der Kommunikation entstanden sind. Gemeinsam erarbeiten wir dann ein Verständnis füreinander und du lernst, wie du deinem Hund verständliche Signale setzt. Das passiert alles auf einer freundlichen, ruhigen Ebene. Hektik, Schreien und harte Körpersprache sind nicht notwendig, um den eigenen Standpunkt gegenüber den feinsinnigen Geschöpfen, die Hunde nun einmal sind, klarzumachen. Wir kommunizieren auf Augenhöhe und zollen dabei der Individualität deines Vierbeiners Rechnung, indem wir zwar das gewünschte Ergebnis vorgeben, nicht aber den genauen Lösungsweg.
